Ich organisiere das Treffen mit dem RealLabor zum Thema Neurodivergenz, weil mich dieses Thema sowohl persönlich als auch gesellschaftlich seit vielen Jahren begleitet.Ich bewege mich selbst im neurodivergenten Spektrum und setze mich intensiv damit auseinander – durch eigene Erfahrungen, durch meine Rolle als Mutter zweier neurodivergenter Kinder sowie durch meine therapeutische Arbeit an mir selbst.Seit drei Jahren lebe ich in Leipzig und erlebe als neurodivergente Mutter, wie herausfordernd es sein kann, passende Unterstützung, Verständnis und nachhaltige Hilfsangebote zu finden.Mir ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen Neurodivergenz nicht als Defizit betrachtet wird, sondern als Teil menschlicher Vielfalt.Das RealLabor bietet dafür einen idealen Rahmen: gemeinsames Lernen, Perspektivwechsel und das Verbinden von persönlicher Erfahrung mit strukturellen Fragen.Ich organisiere dieses Treffen, weil ich Brücken bauen möchte – zwischen Theorie und Alltag, zwischen Betroffenen und Institutionen, zwischen Anpassungsdruck und echter Inklusion.
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